Preußenstadion wechselt in städtischen Besitz
Als der SCP während der Wirtschaftskrise seinen Zinsverpflichtungen nicht mehr nachkommen konnte, trat er im Sommer 1930 vom Pachtvertrag zurück und übertrug das Stadion samt Anlagen der Stadt.

Vier Jahrzehnte Stadiongeschichte.
27. April 1957
Endlich kann der SC Preußen auch bei Dunkelheit Fußball spielen, als einer der wenigen Vereine in Deutschland. An diesem Samstag empfängt der SCP das jugoslawische Topteam NK Zagreb und gewinnt verdient mit 4:2.
Die Westfälischen Nachrichten bejubeln nicht nur den Sieg, sondern auch eine »Eindrucksvolle Flutlichtpremiere«, insbesondere den Moment, in dem die Flutlichtanlage in Betrieb gesetzt und das prächtige Grün vom Flutlicht taghell überstrahlt wird. Noch im selben Jahr wird der Flutlichtpokal als neuer nationaler Wettbewerb ausgerufen. Der SC Preußen ist als einer von insgesamt acht deutschen Vereinen mit dabei.
Tribünen, Aschenbahn, Flutlicht
Als der SCP während der Wirtschaftskrise seinen Zinsverpflichtungen nicht mehr nachkommen konnte, trat er im Sommer 1930 vom Pachtvertrag zurück und übertrug das Stadion samt Anlagen der Stadt.
Nach sagenhaften 5 erforderlichen Aufstiegsspielen gegen SuS Recklinghausen steigen die Preußen in die erstklassige Oberliga West auf. Es folgt ein Ausbau des Stadions auf 40.000 Plätze.
Am 27.4.1957 findet im Preußenstadion das 1. Fußballspiel unter Flutlicht statt. Gegner ist die jugoslawische Spitzenmannschaft NK Zagreb. Die Preußen siegen vor rund 20.000 Zuschauern mit 4:2.
Der Deutsche Flutlichtpokal war ein 1957 und 1958 zwei Mal ausgetragener privater Einladungswettbewerb im Fußball, an dem Vereine mit Spielstätten mit damals neuartigem Flutlicht teilnahmen. Die Preußen waren als eine der ersten in Deutschland mit Flutlicht ausgestatteten Vereine jeweils Teilnehmer.
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